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Renovierung einer Mansarde

LICHT ALS VIERTER BAUSTOFF Soviel wie möglich Licht nach innen bringen: dies war die Aufgabe, der sich Arch. Tauber bei der Planung dieser Mansarde stellen musste. Die Mansarde befindet sich auf den letzten beiden Stockwerken eines unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes im Zentrum der Brixner Altstadt und hatte die typischen Eigenschaften einer Altbauwohnung: wenig Tageslicht, eng […]

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LICHT ALS VIERTER BAUSTOFF

Soviel wie möglich Licht nach innen bringen: dies war die Aufgabe, der sich Arch. Tauber bei der Planung dieser Mansarde stellen musste. Die Mansarde befindet sich auf den letzten beiden Stockwerken eines unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes im Zentrum der Brixner Altstadt und hatte die typischen Eigenschaften einer Altbauwohnung: wenig Tageslicht, eng und lang, nur wenige Öffnungen nach Norden und Osten gerichtet. Neben mehr Licht hat sich der Auftraggeber auch einen großen und offenen Wohnbereich gewünscht.

Lichtdurchflutete Räume

Um diese Vorstellungen so gut wie möglich in die Tat umzusetzen, wurde als erstes die bisherige Funktion der beiden Stockwerke vertauscht: der Schlafbereich wurde nach unten und der Wohnbereich nach oben verlegt.

Schlafraum

Auf diese Art wurde es möglich, nicht nur viel Tageslicht über neue Öffnungen im Dach sondern durch die Fixverglasung auch den Anforderungen des Amtes für Denkmalschutz gerecht zu werden. Nach demselben Prinzip wurde auch eine kleine und von unten nicht sichtbare Terrasse in das Dach integriert.

Etwas komplizierter gestaltete sich, das Licht in den unteren Stock und den langen Gang zu bringen. Um auch hier soviel wir möglich indirektes Lich zu haben, wurde im Boden des oberen Stockwerkes begehbares Glas verlegt, sodass wiederum über das Dach Tageslicht nach unten vordringen kann.

Stiegenhaus mit viel Glas

Auch im Zeichen des Lichtes gestanden sind die Maßnahmen in der unteren Etage: die Wände des Ganges wurden oben mit Fixverglasung ausgestattet, damit das wenige Licht seitlich von den Fenstern auch den dunkelsten Kern des Hauses etwas aufhellen kann und die Lichtleisten am Boden, die besonders in der Nacht für eine sehr sympathische Atmosphäre sorgen.

Bei der Ausführung des Projektes wurde im besonderen auf eine saubere Linie und den Einsatz von Materialien in ihrer natürlichen Form geachtet. Sowohl die Stiege, die die zwei Stockwerke verbindet, als auch die zu ersetzenden Teile der Dachkonstuktion wurden in unbehandeltem Eisen realisiert.

Bilder

Glas wurde immer und wo technisch möglich ohne Rahmen und auch die wenigen Innentüren bündig zur Wand ohne Fugen oder sichtbaren Rahmen eingebaut. Zu erwähnen ist auch die ausdrucksstarke und nicht kalt wirkende Decke in Sichtbeton mit ihrer Holz anmutenden Struktur. Alle Materialien wurden wenn möglich so verwendet, wie sie von Natur aus sind: ohne Nachbehandlung, Verfälschung, Veränderung, damit man immer gleich unterscheiden kann, was alt ist und was neu.

Um den Charakter des Raumes zu akzentuieren, wurde auf den klassischen Fliesenboden in den Nassräumen verzichtet und stattdessen ein Parquet mit Wasser abweisender Schutzschicht verwendet. Anstatt den üblichen Heizkörpern wurde auf eine Wandheizung gesetzt. Abschließend kann man sagen, dass es mit wenigen, dafür aber einschneidenen Entscheidungen möglich war, die Lebensqualität in dieser Wohnung entscheidend zu verbessern.

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