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Holzboden verlegen

Holzbelege verwendet man im Schlafbreich, aber auch im Wohnbereich. Holzbelege haben einen mittleren Preis und sind je nach Behandlung auch recht lange haltbar und mehr oder weniger leicht zu pflegen. Eine besonders positive Eigenschaft des Holzbodens ist die Diffusionsoffenheit und die damit ausgleichende Wirkung auf das Raumklima. Natürlich kann in diesem Fall der Boden nicht komplett versiegelt sein. Holzböden haben ein natürliches Aussehen, sind immer warm und absorbieren den Schall. Wenn Holzböden eine dickere Nutzschicht haben, kann man sie öfters abschleifen und wieder ölen oder wachsen. Nachher sehen sie wieder fast aus wie neu.

Von Druckvoransicht

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Holzarten: Die Wahl des richtigen Holzes wird beeinflusst vom gewünschten Stil und Ambiente des Raumes und den auf das Holz zukommenden Anforderungen und Belastungen. Ausschlaggebend für den zum Wohnraum passenden Stil sind Farbe und Struktur des Holzes. So gibt es unter den für Parkett geeigneten Hölzern hellbraune und dadurch kühler wirkende wie Birke und Esche bis hin zur warmen dunkelbraunen Farbe von Eiche und Wenge. Oft gibt auch ein Parkett mit einem passenden Rot-Ton dem Raum die besondere Note. Beliebt sind hier vor allem Buche und Kirsche.

  • Fichte: mittelbraun, viele Astlöcher und kontrastreiche Linien, optimal für ein gutes Raumklima
  • Lärche: mattes braungrau, viele Astlöcher und deutiche Kontraste – es gibt aber auch astreine Sorten, optimal für ein gutes Raumklima
  • Zirbe: sehr weich und empflindlich – verbreitet aber einen sehr angenehmen Raumduft – positive Wirkungen auf die Herzfrequenz
  • Akazie: dunkel – mit eher starker Zeichnung, sehr hart und strapazierfähig
  • Ahorn: hellgraue Farbe, dünne Linien, gut wärmeleitfähig
  • Birke: hellbraungrau, breite und helle Linien
  • Buche: hellbraun, deutliche Maserung, fördert Gleichgewicht im Raumklima
  • Eiche (hell): grau-Braun, viele deutliche Linien, besonders wärmeleitfähig und hart
  • Erle: hellbraun, kaum Linien, besonders weich, bestes Laubholz für das Gleichgewicht im Raumklima
  • Esche: grau-braun, feine, dünne Linien, überdurchschnittlich hart
  • Kirsche: rot-braun, starke Linien, deutliche Kontraste
  • Kiefer: braungrau, viele Astlöcher und deutluche Linien, optimal für ein gutes Raumklima
  • Wenge: schwarz mit leichtem Rotanteil, helle dünne Linien, härtestes Parkettholz, gleicht das Raumklima kaum aus, leitet Wärme gut

Man kann Holzböden auch auf Fußbodenheizungen verlegen, dabei sollte man aber auf die Dicke, die Holzart und ihre Oberflächenbehandlung achten. Einlagige Holzböden leiten die Wärme besser – aber generell ist Holz ein schlechter Wärmeleiter.

Zur Härte des Bodens: Je härter der Boden ist, umso weniger empfindlich ist er gegenüber Kratzern. Auch entstehen weniger sichtbare Druckstellen durch starke Belastungen zum Beispiel durch Tisch- und Stuhlbeine oder wenn mal kantige Gegenstände auf den Boden fallen. Die Härte wird in Brinell angegeben. Diese Zahl drückt aus, welchem Druck der Parkettboden pro Quadratmillimeter standhalten kann. Je größer diese Zahl, umso unempfindlicher ist das Material. Besonders harte Hölzer sind Wenge, Doussie  und Akazie mit Härten etwa zwischen 40 und 50 Brinell. Fichte dagegen ist mit einer Härte von bis zu 16 Brinell eines der weichesten Hözer.

Versiegelung: Heute haben sich Öl, Wachs und Lack durchgesetzt. Bei der Auswahl des Finish muss man abwägen zwischen Atmungsaktivität und Pflegeleichtigkeit. Während Öl dem Holz eine matte und natürliche Oberfläche verleiht, dunkelt es dadurch aber auch ab. Die Holzporen bleiben offen und der Boden kann weiter atmen und für ein gesundes Raumklima sorgen. Wachs weist Wasser und anderen Flüssigkeiten deutlich besser ab als Öl, die natürliche Atmungsaktivität des Holzes bleibt ebenfalls erhalten. Der Boden bleibt heller, dafür ist es schwieriger zu bearbeiten. Lack ist die Langzeitlösung für Parkettböden: Der Boden ist durch den Lack vollständig abgeschlossen und er bildet eine glatte und zusammenhängende Oberfläche, was nicht mehr sehr natürlich wirkt. Dafür ist der Boden leicht zu reinigen, er atmet aber nicht mehr.

Fertigparkett

Fertigparkett wird auch Mehrschichtparkett genannt, denn es besteht aus 2 oder 3 miteinander verleimten Holzlagen. Die sichtbare Oberflächenschicht aus Hartholz oder Nadelholz wird auf eine Trägerplatte aus Nadelholz geleimt. Fertigparkett ist fertig geschliffen und bereits oberflächenbehandelt, mit Nut und Feder versehen und leicht und schnell zu verlegen. Fertigparkett kann schwimmend verlegt oder auch geklebt werden. Auch mehrschichtige Landhausdielen können als Parkettboden verlegt werden.

Industrieparkett

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Das so genannte Industrieparkett besteht wie das Mosaikparkett aus einzelnen Holzlamellen, die allerdings hochkant angeordnet werden. Durch seine Dicke kann das Parkett häufig abgeschliffen werden. Industrieparkett  ist  preisgünstig und robust. Daher rührt der Name Industrieparkett, denn wegen seiner extremen Belastbarkeit wird es häufig für öffentliche Gebäude und sogar Werkstätten verwendet. Wegen seiner belebten Oberflächenoptik wird es zunehmend auch als individueller Bodenbelag für den Wohnraum geschätzt.

Massivparkett

Massivparkett besteht aus einer durchgängigen Schicht aus massivem Hartholz. Massivparkett wird vollflächig verklebt und nach dem Verlegen abgeschliffen und mit Lack, Öl oder Wachs behandelt. Gängig sind Dielen mit einer Breite zwischen 160 und 200 Millimetern. Wer verschiedene Formate miteinander kombiniert, kann eine ganz neue, individuelle Optik erzielen. Massivparkett ist bis zu 25 Millimeter dick. Beim Abschleifen des Parkettbodens werden etwa 0,5 Millimeter der Nutzschicht abgetragen. Daher kann der Boden immer wieder aufgearbeitet werden und es bleibt trotzdem immer noch eine gut nutzbare Laufschicht. Eine lange Lebensdauer ist deshalb garantiert.

Holzdielen

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Als Holzdielen bezeichnet man Vollholzbretter in den unterschiedlichsten Längen, Breiten und Ausführungen. Der Dielenboden ist das Produkt der Aneinanderreihung dieser Holzbretter. Es gibt die Unterscheidung zwischen Massivholzdielen und den mehrschichtigen Landhausdielen. Massivholzdielen werden zuerst verlegt, dann geschliffen und oberflächenbehandelt, Landhausdielen sind i.d.R. bereits gebrauchsfertig.

Weitere Informationen zu Bodenbelägen hier: Bodenbeläge

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