Passwort vergessen?

Login
Zum Inhalt ...
Weiße Schrift

Wärmepumpen – Heizsystem mit Zukunft

Die Wärmepumpe ist das Heizsystem für die Zukunft. Gerade heutzutage, wo die Energiekosten ständig wachsen, ist es sinnvoll, an alternative und kostengünstige Heizsysteme zurückzugreifen. Mit ihrer Hilfe werden weniger Energie verbraucht, sie ist umweltfreundlich und nebenbei wird auch noch die Hälfte an CO2 eingespart. Dies liegt wohl daran, dass die benutzten Energiequellen unmittelbar vor der […]

Von Druckvoransicht

Die Wärmepumpe ist das Heizsystem für die Zukunft. Gerade heutzutage, wo die Energiekosten ständig wachsen, ist es sinnvoll, an alternative und kostengünstige Heizsysteme zurückzugreifen. Mit ihrer Hilfe werden weniger Energie verbraucht, sie ist umweltfreundlich und nebenbei wird auch noch die Hälfte an CO2 eingespart. Dies liegt wohl daran, dass die benutzten Energiequellen unmittelbar vor der Haustür liegen. So kommt es beispielsweise im Vergleich mit einer Ölheizung zu einem Emissionsrückgang an Kohlenstoff-Dioxid um 57%. Selbst die Kosten der Wärmepumpe liegen weit unter denen der üblichen Systeme und so ist sie in ihrer Wirtschaftlichkeit ein wahrer Gewinner. Gegenüber der  Ölheizung fallen die Verbrauchskosten pro m2 um 42%. Auf diese Weise können viel Energie und Kosten gespart werden.

Simples Prinzip

Die Wärmepumpe funktioniert nach einem einfachen und genialen Prinzip. Sie entzieht der Natur Wärme und gibt sie der Heizung ab. Dabei braucht sie nur 25 % Energie als Antrieb und erzielt 100% Leistung. In der Wärmepumpe existiert ein bestimmtes Kältemittel, das der Wärmeträger ist. Dieser nimmt im Verdampfer die Wärme aus der Natur, wie Erde, Luft oder Wasser auf und verdampft daraufhin. Anschließend gelangt der Wärmeträger in den Verdichter, wo durch Kompression eine Temperatursteigerung erreicht wird. Daraufhin wird die Wärme im Verflüssiger an die Heizung abgegeben und das Kältemittel gelangt zum Expansionsventil. Dort wird es wieder dampfförmig und der Kreislauf beginnt von vorne.

Elektrischer Strom wird nur noch für die Verdichtung der Pumpen benötigt, der nur ein Viertel der benötigten Antriebsenergie ausmacht. Der Rest wird durch die Sonne bereitgestellt.

Bei den Wärmepumpen gibt es verschiedene Betriebsarten:

  • Bivalenter Betrieb: Hier wird der größte Teil der benötigten Wärme abgedeckt. Oft arbeiten Wärmepumpe und der zweite Wärmeerzeuger, wie etwa eine Gasheizung,  zusammen.
  • Monovalenter Betrieb: Der Heizkessel wird vollständig von der Wärmepumpe abgelöst. Der Wärmebedarf des gesamten Gebäudes wird übernommen. Diese Variante ist sehr vorteilhaft.
  • Monoenergetischer Betrieb: Bei tiefen Außentemperaturen wird die Wärmepumpe von einem Heizstab unterstützt, da die Wärmepumpe in diesem Fall nicht genug Energie erzeugen kann.

Die Wärmequellen:

Die Energiequellen der Wärmepumpe kommen direkt aus der Natur und sind praktisch überall vorhanden.

  • Wärmequelle Grundwasser: Das Wasser besitzt eine konstante Temperatur und ist deshalb ein idealer Wärmespeicher. Selbst an kalten Tagen kann dessen Wärme benützt werden. Wie Erdwärme ist auch Grundwasser bestens für monovalente Pumpen geeignet. Hier sind zwei Pumpen von Nöten. Das Wasser wird aus einem Förderbrunnen entnommen und in den Verdampfer gebracht, der dem Wasser die Wärme entzieht. Das abgekühlte Grundwasser wird in einen Schluckbrunnen geleitet.
  • Wärmequelle Luft: Der Aufwand ist besonders gering, da es Luft überall gibt. Ventilatoren bringen die Außenluft am Verdampfer vorbei, wo die Wärme entzogen wird. Die abgekühlte Luft wird wieder nach draußen befördert. Hier ist zu nennen, dass die Leistung mit der Außentemperatur zusammenhängt. So fällt sie sehr stark, wenn sie kälter wird. Deshalb sind hier der bivalente und der monoenergetische Betrieb von Vorteil.  Weiters entstehen beim Pumpen Geräusche, die störend sein können. Deshalb sollte man sich über den Aufbau des Gerätes Gedanken machen.
  • Wärmequelle Erdreich: Das Erdreich hat das ganze Jahr über ab einer Tiefe von 10 Metern eine sehr konstante Temperatur. Dadurch eignet sie sich bestens, eine monovalente Wärmepumpe zu betreiben. Hier wird eine Erdsonde oder ein Erdkollektor eingebaut. Die Erdsonde ist besonders platzsparend, da sie keinen großen Durchmesser hat. Hier führen zwei Kunststoffrohre durch ein Bohrrohr, das senkrecht eingebaut wurde.  Das Arbeitsmittel selbst, das durch die Rohre fliest, nimmt die Wärme der Erde auf und überträgt sie an den Verdampfer der Pumpe. Beim Erdkollektor wird waagrecht als Rohrsystem unter der Erde verlegt. So kann er rund 250 m2 Fläche einnehmen und darf nicht überbaut werden. Die Energielieferanten der Erde sind die Sonne und Niederschläge, weiters sind feuchte Böden ideal, da die Leitfähigkeit vom Wassergehalt abhängig ist.

 

Lieferadressen von Wärmepumpen:
Wärmepumpen

Wichtige Themen – bitte wählen!

Kontakt Herausgeber von explana.net

R&C Marketing KG d. Taschler Dr. Christoph & Co.
Althingstr.32
I-39031 Bruneck (BZ)
Tel. +39 0474 552 032
Fax +39 0474 830 241
info@explana.net

Wenn Sie Informationen zu einzelnen Produkten oder Firmen wünschen, setzen Sie sich direkt mit Firmen in Verbindung, die diese anbieten.