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Das Klimahaus in Südtirol

Klimahaus, Passivhaus, Niedrigenergiehaus – Versuch einer Begriffsbestimmung Das Südtiroler Klimahaus ist ein Niedrigenergiehaus und wird eingeteilt in 4 Kategorien: Klimahaus Gold, Klimahaus A, B und C. C ist dabei seit 2005 der Mindeststandard für Neubauten und entspricht ca. 7 lt. Heizöl pro qm Wohnfläche und Jahr. Ein KlimaHaus B hat einen Heizenergiebedarf von unter 50 […]

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Klimahaus in Stegen bei Bruneck

Klimahaus, Passivhaus, Niedrigenergiehaus – Versuch einer Begriffsbestimmung

Das Südtiroler Klimahaus ist ein Niedrigenergiehaus und wird eingeteilt in 4 Kategorien: Klimahaus Gold, Klimahaus A, B und C. C ist dabei seit 2005 der Mindeststandard für Neubauten und entspricht ca. 7 lt. Heizöl pro qm Wohnfläche und Jahr. Ein KlimaHaus B hat einen Heizenergiebedarf von unter 50 kWh/m2a, ein KlimaHaus A verbraucht weniger als 30 kWh/m2a und ein KlimaHaus Gold liegt unter 10 kWh/m2a und entspricht in Österreich dem Passivhaus-Standard. In Deutschland gibt es derzeit die Energieeinsparverordnung, nach der Primärenergiebedarf in Abhängigketi vom Kompaktheitsgrad und dem Tranmissionsverlust ermittelt wird. Die hier als Niedrigenergiehaus bezeichneten Haustypen müssen die vorgeschriebenen Werte um 20 bis 30 % unterschreiten und die Gebäude müssen mit einer Be- und Entlüftungsanlage ausgestattet sein.

Eigenschaften eines KlimaHauses

Ein Klimahaus wird immer kompakt gebaut und verbraucht dank hoher Dämmung, raffinierter Haustechnik und der Kraft der Sonne wenig Energie. Und das besonders Schöne: es lässt sich gut darin wohnen.

Kubaturbonus in Südtirol

Gebäude der Klimahausklasse A erhalten zukünftig einen Kubaturbonus von 10 %, jene der Klasse B einen von 5 %. Dieser Teil der Kubatur wird nicht als Kubatur gerechnet. Diese Regelung gilt für Neubauten und solche, die nach einem Abriss wieder aufgebaut werden.

Klimahaus Plus

Ein Klimahaus Plus hat einen Heizenergiebedarf von unter 50 kWh/m2a, es vermeidet fossile Energieträger, Dämmstoffe aus Kunststoff, Fußböden, Fenster und Türen aus PVC, es kommt ohne chemische Holzschutzmittel aus, kein Tropenholz wird verwendet. Ausserdem müssen entweder eine Photovoltaikanlage oder wahlweise Sonnenkollektoren, Regenwassernutzung, Gründach oder Holz-, Lehm- oder Strohkonstruktionen verwendet werden.

Das KlimaHaus Netz

Treibende Kraft hinter dem Namen KlimaHaus ist die KlimaHaus-Agentur unter der Leitung von Dr. Norbert Lantschner. Die Agentur beschäftigt sich mit Energieeffizienz im Bereich Gebäude und Elekrizität, weitere Kompetenzfelder sind erneuerbare Energien, Klima- und Ressourcenschutz und Nachhaltigkeit.

Die Klimahaus-Agentur kümmert sich auch stark um Ausbildung und Fortbildung und formt KlimaHaus Berater, Auditoren, Experten. Allen ist gemein, dass sie eine kürzere oder längere fachspezifische Ausbildung mit Abschlussprüfung genossen haben. Klimahaus-Partner verpflichten sich zum nachhaltigen Wirtschaften und zur Lieferung einer hohen Qualität. Zertifizierte Klimahaus-Partner kommen vermehrt von außerhalb Südtirols.

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