Passwort vergessen?

Login
Zum Inhalt ...
Weiße Schrift

Strom aus der Sonne: Photovoltaik

Im Bereich der erneuerbaren Energien wird keine andere Technologie so häufig genutzt wie Energie aus der Sonne. Besonders Neubauten werden heute vermehrt mit Solarzellen oder Sonnenkollektoren ausgestattet. Der Unterschied zwischen Solarzellen und Sonnenkollektoren ist aber längst nicht allen geläufig. Solarzellen machen sich die so genannte Photovoltaiktechnik zu nutze, unter der man die Gewinnung von elektrischer Energie […]

Von Druckvoransicht

Im Bereich der erneuerbaren Energien wird keine andere Technologie so häufig genutzt wie Energie aus der Sonne. Besonders Neubauten werden heute vermehrt mit Solarzellen oder Sonnenkollektoren ausgestattet. Der Unterschied zwischen Solarzellen und Sonnenkollektoren ist aber längst nicht allen geläufig. Solarzellen machen sich die so genannte Photovoltaiktechnik zu nutze, unter der man die Gewinnung von elektrischer Energie versteht. Sonnenkollektoren fallen hingegen in den Bereich der Solarthermie, ein Bereich in dem es um die Gewinnung von Wärmeenergie geht.

Unter Photovoltaik (oder Fotovoltaik) versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mit Solarzellen. Seit 1958 ist sie zur Energieversorgung bei Raumflugkörpern im Einsatz. Inzwischen wird sie auch auf der Erde zur Stromerzeugung eingesetzt und findet Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen.

Natürlich ist es kein Zufall, dass sich immer mehr Hauseigentümer für die Installation entsprechender Anlagen entscheiden. Das enorme Wachstum im Bereich der Photovoltaikanlagen ist in erster Linie auf die so genannte Einspeisevergütung zurückzuführen. Hierbei handelt es sich um eine finanzielle Vergütung für den überschüssigen Solarstrom, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Weil die Einspeisevergütung verhältnismäßig hoch ausfällt, lassen sich Photovoltaikanlagen bereits in weniger als 15 Jahren amortisieren.

Ein weiterer Grund für die gute Entwicklung der Solarbranche ist neben der Rendite auch das gestiegene Umweltbewusstsein der Verbraucher. Solarstrom ist sauber, auch wenn die Herstellung der Module Energie kostet. Aber dank der Fortschritte hat sich eine Solarzelle – je nach Modell – nach 2.5 bis 5 Jahren energetisch amortisiert. Und eine Photovoltaikanlage spart gegenüber herkömmlicher Energieerzeugung  89 % an Emissionen, meldet Klimawandel global.

Damit sich die Installation einer Photovoltaikanlage bezahlt macht, ist es sehr wichtig, dass die Anlage im richtigen Winkel zu Sonne positioniert wird. Die optimale Ausrichtung der Photovoltaikmodule von 28° (Dachneigung) nach Süden verspricht den höchstmöglichen Stromertrag von 100%. Im deutschsprachigen Raum kann bei optimaler Ausrichtung im Durchschnitt mit etwa 850 kWh Stromertrag pro 1 kWp installierte Photovoltaikleistung gerechnet werden.

Wirkungsgrad von Photovoltaikanlagen

Die heutzutage mit Solarzellen in der Photovoltaik erzielbaren Wirkungsgrade reichen von wenigen Prozent bis zu über 40 Prozent. Da die Solarenergie gratis ist, spielt ein höherer Wirkungsgrad einer Zelle nur solange eine Rolle, als er die Investitionskosten der Photovoltaik-Anlage reduzieren kann. Ein möglichst hoher Zellenwirkungsgrad ist nur dann entscheidend, wenn die Fläche begrenzt ist, die Masse der Zelle möglichst klein sein muss und die Kosten zudem zweitrangig sind (zum Beispiel bei einem Satelliten oder einem Rennwagen.

Organische Solarzellen erzielen derzeit bis zu 7,7% Wirkungsgrad, Dünnschichtmodule auf Basis von amorphem Silizium etwa 5 bis 13 Prozent, Solarzellen aus polykristallinem Silizium 13 bis 18 Prozent, Zellen aus monokristallinem Silizium zwischen 14 und 24 Prozent.

Investitionskosten und Amortisationszeiten

Durch die Einspeisevergütungen (staatliche Förderungen) ergeben sich derzeit Amortisationszeiten zwischen acht und fünfzehn Jahren, je nach Inbetriebnahmejahr. In Ländern ohne vergleichbare Subventionspolitik würde sich die gleiche Anlage erst nach zehn bis dreißig Jahren amortisieren.

Aufgrund eines massiven Überangebots sind die Preise für Solarstrom-Anlagen deutlich gefallen. Ein kWp schlüsselfertig installierte Leistung einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage war gemäß der Photon-Marktübersicht im April 2009 für unter 5000 Euro erhältlich.

Eine hierzulande installierte Anlage liefert  nach dem aktuellen Stand der Technik einen Jahresertrag von etwa 800 bis 1300 kWh pro kWp, in Abhängigkeit von Zellentyp, Ausrichtung, Dachneigung, Sonneneinstrahlung und Temperatur: Das Wetter bietet nicht jedes Jahr die gleichen Einstrahlungswerte, in Simulationsrechnungen geht man von den gemittelten Werten der letzten zehn Jahre für den jeweiligen Standort aus.

Lebensdauer einer Photovoltaik-Anlage

Die Lebensdauer einer solchen Anlage kann theoretisch mit 30 Jahren und mehr angegeben werden. Manche Hersteller garantieren heute 90 % Mindestleistung die ersten 10 Jahre, und 80 % Mindestleistung die nächsten 10-15 Jahre.

Achtung: 2010 bestehen große Lieferengpässe bei den Herstellern aufgrund des voraussichtlichen Verfalls der Förderung

Photovoltaik-Anlagen direkt in die Dachplatte integriert

Wichtige Themen – bitte wählen!

Kontakt Herausgeber von explana.net

R&C Marketing KG d. Taschler Dr. Christoph & Co.
Althingstr.32
I-39031 Bruneck (BZ)
Tel. +39 0474 552 032
Fax +39 0474 830 241
info@explana.net

Wenn Sie Informationen zu einzelnen Produkten oder Firmen wünschen, setzen Sie sich direkt mit Firmen in Verbindung, die diese anbieten.